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Samstag, 12. Oktober 2013

12.10.2013 - Auf der Lüneburger Heide

… in dem wunderschönen Land,
ging ich auf und ging ich unter,
allerlei am Weg ich fand.

Und die Bracken und die bellen,
und die Büchse und die knallt.
Rote Hirsche woll’n wir jagen
in dem grünen, grünen Wald.


Ich möchte mal klarstellen, dass ich keine Bracke bin und auch keine Hirsche gejagt habe, denn dann wäre ich wieder rausgeflogen. Und zwar aus dem Wildpark Lüneburger Heide, wo Herrchen und ich zusammen mit anderen Kumpels aus unserer Hundeschule waren.

Allerlei habe ich da wirklich am Weg gefunden, was ich Euch nicht vorenthalten möchte.


Ganz zu Anfang diese neugierigen Otter


Die haben sich extra aufgerichtet, um mich zu sehen


Diesen Hirsch hätte ich jagen können, habe ich aber nicht gemacht


Diese Gams hat mich ganz genau beobachtet


Dafür haben diese Bergziegen arrogant weggeguckt


So wie diese Wapiti-Kuh hat meine Mama mich früher auch abgeschleckt


Cosimo wäre bestimmt bei diesen Wildschweinen geblieben


Und dann kamen wir auch an meinesgleichen vorbei, den wilden Tieren. Doch ich war das wildeste und alle sind vor mir geflüchtet.


Der Braunbär hat nur ganz ängstlich zur Seite geguckt


Auch jener Tiger ist lieber von mir weggeblieben


Ebenso dieser Wolf konnte meinem Blick nicht standhalten


Der Seeadler ist kurz vor mir noch abgedreht


Aber nicht nur Tiere sind in diesem Park, sondern auch „exotische“ Menschen. Ein Indianer war da auch. Ich habe Herrchen das erst nicht geglaubt als er das sagte. Deswegen musste ich mich selbst davon überzeugen.


So viele Pfeile, das kann nur ein Indianer sein


Dann war unser Rundgang auch schon vorbei und es ging wieder nach Hause. Leider auch ohne dass ich noch mit den Kumpels hätte toben können. In diesem Punkt hätte der Tag eindeutig besser sein können. Man kann halt nicht alles haben.

Ein tierisches Wuff und bis Morgen

Euer Clooney


Anm. von Herrchen:

Auch ich war heute das erste Mal in diesem Wildpark, der direkt an der A7 Ausfahrt Garlstorf liegt. Und ich kann nur sagen, dass es wirklich interessant war. Wir sind etwa 2 ½ Stunden durch den Park gegangen und haben längst nicht alles gesehen.

So gesehen wäre auch ich gerne noch länger geblieben, aber ich wollte nicht ein Fall für den Physiotherapeuten werden. Clooney hat nämlich fast die ganze Zeit vor lauter Aufregung an der Leine gezogen. Häufig auch, weil er mit den anderen Hunden toben wollte, was natürlich nicht ging.

Mein Fazit zum Park ist, dass er wirklich sehr sehenswert ist und ich werde bestimmt noch mal wieder dahin fahren, was ich jedem, der mal in der Nähe ist oder sich generell für Tierparks interessiert, nur empfehlen kann.

Liebe Grüße

Thomas

Samstag, 5. Oktober 2013

05.10.2013 - They never come back

Das gilt aber nur für Schwergewichtsboxer. Ich bin weder ein Boxer noch ein Schwergewicht. Auf Herrchen würde eine der beiden Bezeichnungen passen, aber ich verrate nicht welche. Ich sage nur so viel – er ist kein Boxer.

Was hat das aber nun mit unserem Ausflug zu tun? Die Auflösung kommt am Ende.

Nachdem wir am Donnerstag auf unserem Ausflug in Osten wieder aufgebrochen waren, ging es weiter an der Oste entlang bis nach Gräpel, wo sich eine der letzten handbetriebenen Prahmfähren Deutschlands befindet. Darüber, dass jemand ein schweres Schiff mit der Hand ziehen kann, habe ich nur gestaunt.


Mann, hat der Muckis


Diese Fähre wird wirklich von Hand gezogen


Hier ist das Beweisfoto


Und nicht nur die Fähre wurde vom Fährmann gezogen. Ich war ja auch noch drauf und Frauchen und Herrchen mit ihren Fahrrädern. Wir haben ab da nämlich einen Rundkurs mit dem Fahrrad gemacht. Also ich bin natürlich gelaufen.


Es ging meistens nah an der Oste entlang


Bei Brobergen haben wir dann den Fluss wieder überquert


Angekommen sahen wir diesen komischen Knilch, den Broberger Roland


Ich fand ja, dass dieser Kollege mehr nach Otto, Klaus oder Günter aussah, aber wenn seine Eltern ihn Roland getauft haben …

Dann ging es am Deich wieder zurück, vorbei an Wiesen und kleinen Wäldern. Ich durfte bis auf ein kleines Stück, das wir an der Straße fahren mussten, immer frei laufen.


Ich konnte nach Herzenslust und ausgiebig rennen


In diesem See wäre ich gerne eine Runde geschwommen


Nach 12 km auf Herrchens Tacho (ich bin durch ständiges hin und her und vor und zurück bestimmt 14 km gelaufen) waren wir dann wieder in Gräpel angekommen, wo es zunächst für mich und dann im Restaurant für Frauchen und Herrchen was zu futtern gab.

Auch wenn ich den Rest des Tages ganz schön geschafft war, hat es doch richtig Spaß gemacht und schreit förmlich nach Wiederholung.


Wir kommen bestimmt mal wieder

Nach drei Fähren an einem Tag darf ich mich jetzt wohl auch als Leichtmatrose bezeichnen.

Ein seemännisches Wuff und bis Morgen

Euer Clooney

Freitag, 4. Oktober 2013

04.10.2013 - Im Westen nichts Neues

… in Osten aber. Nein, das ist kein Schreibfehler und es sollte nicht IM Osten heißen, denn wir waren in Osten, einem Ort in Altkehdingen an der Oste.

Was diesen Ort so besonders macht, ist die Tatsache, dass es dort eine Schwebefähre gibt, mit der wir dann auch gefahren sind.

Das war aber nicht das Einzige, was wir gestern auf unserem Ausflug an die Oste gemacht haben. Wir haben den Fluss insgesamt 3x überquert. Aber ich greife vor.

Erst mal sind wir mit dem Auto gestern also nach Osten gefahren. Da gibt es auch einen Deich, der aber nicht so hoch ist wie der an der Elbe. Hund konnte da trotzdem gut toben.


Immer hin und her auf dem Ostedeich


Herrchen hat fotografisch auch keine Weiterentwicklung gemacht und dann schon wieder den Matsch abgelichtet. Und ich durfte wieder nicht in dem Matsch toben …


Zum Glück ist der Matsch diesmal etwas verdeckt vom Gras


Und dann hatte Herrchen diese Fähre gesehen und auch sofort ein Foto davon gemacht.


Herrchen, das ist doch keine Fähre und schon gar keine schwebende


Das sieht schon besser aus – Schwebefähre Osten - Hemmoor


Und hier fährt die Gondel auch mal rüber


Und dann waren wir ganz dicht dran – ganz schön groß


Bevor wir fahren, haben wir noch einen Blick in die Gondel geworfen


Herrchen hat auch noch eine „Unterbodeninspektion“ durchgeführt


Doch dann stand einer Fahrt mit der Schwebefähre eigentlich nichts mehr im Wege. Ich betone EIGENTLICH, denn Herrchen und der Fährmann haben die ganze Zeit gequatscht geredet, was ja zu Lasten der Sicherheit geht. Also musste ich mich der Sache annehmen, denn ich wollte ja heil hin und wieder zurück kommen.


Links ist frei                           kannst losfahren                                 Rechts ist frei


Dank meiner Mithilfe hat dann auch alles reibungslos geklappt, was auch gut war, denn der Tagesausflug war ja noch nicht beendet. Doch davon berichte ich Euch morgen.

Ein schwebendes Wuff und bis Morgen.

Euer Clooney

Montag, 30. September 2013

30.09.2013 - Wischhafen - Glückstadt, eine Bildergeschichte

Durch Herrchens „faulen Samstag“ hänge ich noch einen Tag hinterher. Deswegen kann ich Euch erst heute von unserem gestrigen Ausflug berichten.

Dieser führte uns in ein anderes Bundesland. Hört sich jetzt gewaltig weit an, aber es war „nur“ nach Schleswig-Holstein. Und da auch noch nicht mal weit, sondern eigentlich nur auf die andere Elbseite nach Glückstadt.

Wir sind mit der Fähre von Wischhafen über die Elbe gefahren und dann auf dem Deich in die Stadt gegangen. Dieser Spaziergang war für mich ganz nett. Das Beste war aber, dass ich von Frauchen in Glückstadt den Rest von ihrer Eiswaffel bekommen habe und Herrchens geizige Reste aus dem Becher schlecke durfte. Hund ist ja schon für wenig dankbar. Sonst war es für mich nicht sooo spannend.

Deswegen möchte ich Euch diesen Ausflug in Bildern zeigen.


Mit diesem „Seelenverkäufer“ sollen wir da rüber? Wenn das mal gut geht …


Da würde ich ja lieber als „Clooney Holgersson“ mit denen fliegen


Oder mit so einem Segelboot, das ist wenigstens aus Holz und geht nicht unter


Aber dann waren wir doch heil angekommen und ich konnte den Deich abschnüffeln


Herrchen hat dann den Matsch fotografiert


Dann waren wir am Hafen und haben diesen „kleinen“ Segler gesehen


Und kamen danach hieran vorbei – zeugt nicht gerade von Einfallsreichtum


Hier am Marktplatz haben Frauchen und Herrchen gegessen


Und während Frauchen noch in einem Geschäft war, haben Herrchen und ich Enten beobachtet


Auf dem Rückweg zur Fähre habe ich dann noch wieder neue Gerüche entdeckt


Auf der Fähre hatte ich dann auch etwas mehr Vertrauen und war ganz ruhig


Herrchen hat dann die Rhinplate fotografiert


Ach ja, Tiere fahren auf der Fähre umsonst mit


Über der Elbe waren noch ein paar Wolken, aber es blieb trocken


Am Abend war noch ein schöner Sonnenuntergang meinte Frauchen – ich finde ja, dass das Bild einen Fehler hat. Seht Ihr ihn auch?


Dann war das Wochenende auch schon vorbei. Und wenn auch das „durch die Stadt laufen“ nicht so mein Fall ist, war es doch insgesamt ziemlich klasse.

Ein freundliches Wuff und bis Morgen.

Euer Clooney

Mittwoch, 7. August 2013

07.08.2013 - Guten Morgen, liebe Sorgen ...

… seid Ihr auch schon alle da?

Meine Lieblingszeile aus dem Lied ist ja diese hier: „Enten jagen macht besoffen doppelt so viel Spaß.“ Aber davon später mehr.

Zunächst einmal ist Herrchen mit mir heute neue Wege gegangen. Wir sind in Stade in den Schwingewiesen gewesen. Es ist wirklich nett da. Wir sind etwa 1,5 Stunden unterwegs gewesen. Es gab gaaanz viel zu sehen und zu schnüffeln und es gab noch einen Zwischenfall – meint zumindest Herrchen. Doch jetzt erst einmal ein paar Fotos unseres Spaziergangs.


Energiegewinnung durch Windkraft gibt es offensichtlich schon länger


Auch ein paar „Lasagnelieferanten“ haben wir gesehen


Dann waren wir an der Schwinge


Die Schwinge ist kein großer, aber ein sehr naturbelassener Fluss


Diese schöne Holzbrücke führt über sie


Von dieser Brücke kann Hund gut Fische beobachten


Dann machten wir uns bei schönem Sonnenschein wieder auf den Rückweg. Herrchen ist ja so ein Fotofetischist, der in jeder Situation drauflosknipst. Heute habe ich es aber mal geschafft, dass er nicht reagieren konnte – YEAH!

Und das kam so: Neben dem Weg, auf dem wir gegangen sind war ein Graben. Zunächst wusste ich gar nicht, dass das ein Graben war, denn da war so grünes Zeug drauf, das aussah wie Gras. Und auf dieses „Gras“ bin ich dann gesprungen. Eigentlich ja nicht AUF dieses Gras, sondern durch es hindurch ins Wasser und den darunter befindlichen Schlamm. Das Wasser war übrigens sehr erfrischend. Herrchen hat derweil nur undefinierbare Quietschlaute von sich gegeben und ist rumgehüpft wie Rumpelstilzchen. Und deswegen hat er auch keine Fotos machen können, weil die eh verwackelt gewesen wären. Er hat erst wieder zu der Knipse gegriffen als ich schon wieder aus dem Wasser raus war.


Erst mal das Wasser aus dem Fell schütteln


Und da ich ja weiß, dass Herrchen ein sensationslüsterner Papparazzo ist und ich ein lieber Hund bin, wollte ich ihm die Gelegenheit geben das vorhin versäumte nachzuholen und bin nochmal in den Tümpel gegangen.


Das war aber auch wieder nicht richtig


Ich habe mich gefragt, was ich falsch gemacht habe. Und nach kurzem Überlegen ist es mir dann auch eingefallen. Herrchen wollte natürlich ein Originalfoto haben.


Also habe ich die Stelle aufgesucht, wo ich als erstes im Graben war


Aber anstatt mir für diese uneigennützige Tat zu danken, gab es wieder nur Mecker. Diesem Miesepeter kann Hund aber auch nichts recht machen. Davon lass ich mir meine gute Laune aber nicht versauen.


Also ich finde, dass es ein toller Spaziergang war


Ein noch leicht müffelndes Wuff und bis Morgen.

Euer Clooney
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