Frei nach dem Märchen „Die Sterntaler“ von den Gebrüdern Grimm.
Anm. von Clooney: Oh mein Gott, es tut mir wirklich leid für Euch, aber
ich konnte Herrchen nicht davon abhalten, dass er heute wieder eine
Märchenstunde hält. Zumindest soll es wieder Fotos von mir geben – immerhin.
Die Clooneytaler
Es war einmal ein kleines Hundchen, dem war Vater und Mutter
gestorben und es war so arm, dass es keine Hundehütte mehr hatte darin zu
wohnen und kein Körbchen, um darin zu schlafen. Eigentlich hatte es gar nichts
mehr als ein Spielzeug, ein Stöckchen und ein Stück Fleischwurst, welches ihm
ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil das
Hundchen von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott
hinaus in die weite Welt.
Anm. von Clooney: Man merkt gleich, dass das hier ein Märchen wird.
Meine Mama ist ja leider wirklich schon verstorben, aber der Rest ist ja an den
bei Herrchen nicht vorhandenen Haaren herbeigezogen. Wenn ich nur bedenke, dass
ich in die weite Welt hinausgehen würde. Da kann ich nur lachen. Wenn ich 50m
weg bin, kriegt Herrchen ja schon Schnappatmung und pfeift mich wie ein Irrer
zurück. Komm, mach weiter Alter.
Da begegnete ihm ein anderer armer Hund der sagte: „Gib mir
doch bitte was von Deiner Fleischwurst, ich bin so hungrig.“ Doch Clooney gab
ihm nichts.
Anm. von Clooney: Spinnt dieser Köter? Die Fleischwurst hat keine 3
Sekunden überlebt. Um die wieder zu sehen, müsste er so etwa 24 Stunden warten,
aber das gehört hier nicht her.
Dann kam wieder ein Hund und sagte: „Du hast so ein tolles
Stöckchen. Lass mich doch auch mal dran knabbern.“ Aber Clooney ließ ihn nicht
dran knabbern.
Das ist mein Stöckchen
und ich halte es ganz fest
Anm. von Clooney: Fleischwurst geht gar nicht, aber mein Stöckchen
hätte ich ohne weiteres hergegeben. Wenn Herrchen weiter so was erzählt, halten
mich noch alle für asozial. Ich musste das mal klarstellen.
Als Clooney an einen großen Fluss kam, war da noch ein armer
alter Hund, der zu ihm sprach: „Du hast so ein schönes Spielzeug. Ich hatte
noch nie eins, gib es mir bitte, damit ich auch mal spielen kann.“ Doch Clooney
rannte mit seinem Spielzeug vor dem armen, alten Hund weg.
Du bekommst mein
Spielzeug nicht!
Anm. von Clooney: Da habe ich mir einmal den Spaß gemacht und habe den
anderen Hund ein wenig geärgert und ihm mein Spielzeug, welches ich an dem Tag
auch gerade neu bekommen hatte, nicht gegeben und schon wird einem das immer
wieder aufs Brot geschmiert.
Als es dann Abend wurde und Clooney bis auf die gefressene
Fleischwurst noch alles hatte, fielen auf einmal Sterne vom Himmel und waren
riesengroße Leckerchen. Da Clooney aber noch Spielzeug und Stöckchen im Maul
hatte, wurden die Leckerchen von den anderen Hunden gefressen und es waren so
viele, dass sie bis an ihr Lebensende genug hatten.
Da fliegen die
Leckerchen - GEIL
Anm. von Clooney: JETZT REICHT ES!!! Herrchen, erst stellst Du mich als
Asozialen dar und jetzt auch noch als Idioten. Wenn wirklich Leckerchen vom
Himmel fallen würden, würde ich alles andere dafür liegen lassen.
Jetzt ist Clooney sauer auf mich, weil die anderen Hunde die
Leckerchen bekommen haben, aber wenn er morgen welche von mir bekommt, hat er
mich bestimmt wieder lieb.
Auf jeden Fall werde ich morgen hier wieder mal das Schreiben
übernehmen, denn dieser Schmonz von dem Märchenonkel ist ja echt nicht zu
ertragen.
Ein freundliches Wuff und bis Morgen.
Euer Clooney







