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Mittwoch, 17. Juli 2013

17.07.2013 - Die Clooneytaler

Frei nach dem Märchen „Die Sterntaler“ von den Gebrüdern Grimm.

Anm. von Clooney: Oh mein Gott, es tut mir wirklich leid für Euch, aber ich konnte Herrchen nicht davon abhalten, dass er heute wieder eine Märchenstunde hält. Zumindest soll es wieder Fotos von mir geben – immerhin.


Die Clooneytaler

Es war einmal ein kleines Hundchen, dem war Vater und Mutter gestorben und es war so arm, dass es keine Hundehütte mehr hatte darin zu wohnen und kein Körbchen, um darin zu schlafen. Eigentlich hatte es gar nichts mehr als ein Spielzeug, ein Stöckchen und ein Stück Fleischwurst, welches ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil das Hundchen von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus in die weite Welt.


Anm. von Clooney: Man merkt gleich, dass das hier ein Märchen wird. Meine Mama ist ja leider wirklich schon verstorben, aber der Rest ist ja an den bei Herrchen nicht vorhandenen Haaren herbeigezogen. Wenn ich nur bedenke, dass ich in die weite Welt hinausgehen würde. Da kann ich nur lachen. Wenn ich 50m weg bin, kriegt Herrchen ja schon Schnappatmung und pfeift mich wie ein Irrer zurück. Komm, mach weiter Alter.


Da begegnete ihm ein anderer armer Hund der sagte: „Gib mir doch bitte was von Deiner Fleischwurst, ich bin so hungrig.“ Doch Clooney gab ihm nichts.


Anm. von Clooney: Spinnt dieser Köter? Die Fleischwurst hat keine 3 Sekunden überlebt. Um die wieder zu sehen, müsste er so etwa 24 Stunden warten, aber das gehört hier nicht her.


Dann kam wieder ein Hund und sagte: „Du hast so ein tolles Stöckchen. Lass mich doch auch mal dran knabbern.“ Aber Clooney ließ ihn nicht dran knabbern.

Das ist mein Stöckchen und ich halte es ganz fest


Anm. von Clooney: Fleischwurst geht gar nicht, aber mein Stöckchen hätte ich ohne weiteres hergegeben. Wenn Herrchen weiter so was erzählt, halten mich noch alle für asozial. Ich musste das mal klarstellen.


Als Clooney an einen großen Fluss kam, war da noch ein armer alter Hund, der zu ihm sprach: „Du hast so ein schönes Spielzeug. Ich hatte noch nie eins, gib es mir bitte, damit ich auch mal spielen kann.“ Doch Clooney rannte mit seinem Spielzeug vor dem armen, alten Hund weg.

Du bekommst mein Spielzeug nicht!


Anm. von Clooney: Da habe ich mir einmal den Spaß gemacht und habe den anderen Hund ein wenig geärgert und ihm mein Spielzeug, welches ich an dem Tag auch gerade neu bekommen hatte, nicht gegeben und schon wird einem das immer wieder aufs Brot geschmiert.


Als es dann Abend wurde und Clooney bis auf die gefressene Fleischwurst noch alles hatte, fielen auf einmal Sterne vom Himmel und waren riesengroße Leckerchen. Da Clooney aber noch Spielzeug und Stöckchen im Maul hatte, wurden die Leckerchen von den anderen Hunden gefressen und es waren so viele, dass sie bis an ihr Lebensende genug hatten.

Da fliegen die Leckerchen - GEIL


Anm. von Clooney: JETZT REICHT ES!!! Herrchen, erst stellst Du mich als Asozialen dar und jetzt auch noch als Idioten. Wenn wirklich Leckerchen vom Himmel fallen würden, würde ich alles andere dafür liegen lassen.


Jetzt ist Clooney sauer auf mich, weil die anderen Hunde die Leckerchen bekommen haben, aber wenn er morgen welche von mir bekommt, hat er mich bestimmt wieder lieb.


Auf jeden Fall werde ich morgen hier wieder mal das Schreiben übernehmen, denn dieser Schmonz von dem Märchenonkel ist ja echt nicht zu ertragen.

Ein freundliches Wuff und bis Morgen.

Euer Clooney

Mittwoch, 3. Juli 2013

03.07.2013 - Cloonkäppchen und der böse Wolfey

Heute ist Märchenstunde bei Onkel Herrchen. Er möchte heute frei nach den Gebrüdern Grimm die Geschichte von Rotkäppchen und dem bösen Wolf erzählen. Ich werde an allzu „freien“ Stellen meinen Kommentar abgeben und hoffe darauf, dass er nicht wieder zensiert wird.

Na dann leg mal los, Herrchen.

Cloonkäppchen und der böse Wolfey

Cloonkäppchen war ein kleines Mädchen, welches so genannt wurde, weil es immer ein rotes Käppchen trug. Dieses kleine Mädchen wollte sich eines Tages aufmachen, um seine Großmutter zu besuchen.


Cloonkäppchen


Anm. von Clooney: Also nicht, dass irgendjemand diesen Unsinn glaubt. Erstens bin ich kein kleines Mädchen, diese doofe Kappe (wenn es denn wenigstens eine wäre) wurde mir unter Androhung von Futterentzug übergestülpt und was soll das mit der Großmutter besuchen? Die wohnt in Harburg, das sind etwa 50 km von uns, und ich bekomme ja schon Mecker wenn ich mal alleine in die Nachbarschaft gehe. Wirrnis macht sich offensichtlich in Herrchens Kopf breit. Mal gucken, was da noch kommt.


Als Cloonkäppchen dann mit etwas Verspätung, weil es unterwegs noch ganz viel geschnüffelt hatte, bei der Oma ankam, saß die Großmutter auf dem Rasen und sah anders aus als sonst.


Großmutter, warum hast Du denn so große Ohren?

„Damit ich Dich besser hören kann, Cloonkäppchen.“


Anm. von Clooney: Jetzt werde ich hier auch noch für eine Doppelrolle missbraucht. Bekomme ich dafür auch doppelt Futter? Und im übrigen bin ich nur das genetische Produkt meiner Eltern und kann nichts für meine großen Ohren. Hören kann ich tatsächlich gut, nur gehorchen will ich nicht immer.


Und warum hast Du so große Augen?


„Damit ich Dich besser sehen kann, Cloonkäppchen.“


Anm. von Clooney: Große Augen? Herrchen hat mit seinem neuen Fotodingens mir fast ins Auge gestochen. Seht Ihr diesen angsterfüllten Blick?
(Anm. von Herrchen: ich war knapp einen Meter von ihm entfernt)


Und warum hast Du so große Hände?


„Damit ich Dich besser packen kann, Cloonkäppchen.“


Anm. von Clooney: So langsam reicht es mir, dass hier ständig doofe Witze über meine Anatomie gemacht werden. Ich pack Dich gleich wirklich Herrchen, wenn Du da nicht mit aufhörst.


Und warum hast Du so einen großen Mund?


„Damit ich Dich besser fressen kann, Cloonkäppchen.“


Anm. von Clooney: Tataa! Jedes Märchen nimmt ein gutes Ende. Ich habe gerade was von FRESSEN gehört. Gibt es jetzt nach diesem ganzen Unsinn endlich was zu futtern für mich? Und doppelte Portion bitte, ich hatte ja auch eine Doppelrolle.


Hey Clooney, wenn Du wüsstest wie das Märchen ausgeht, würdest Du Dich nicht so auf fressen freuen. Nachdem der Wolfey das Cloonkäppchen gefressen hat, wird ihm der Bauch aufgeschnitten und alles wieder rausgeholt. Und anschließend werden ihm Steine in den Bauch gelegt und am Ende stirbt er.


Anm. von Clooney: Glaub ich nicht, Herrchen. Das ist doch nur eine Erfindung von Dir, damit Du mir mein Futter nicht geben brauchst. Jetzt mach den Napf schon voll, aber bis an den Rand.


Wie dieser „Futterstreit“ ausgegangen ist, werde ich Euch erzählen.

Ein hungriges Wuff und bis Morgen.

Euer Clooney
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