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Montag, 23. September 2013

23.09.2013 - Jagdhunde und Falknerei

Das sind ja zwei Dinge, die eigentlich zusammengehören, aber in unserem speziellen Fall leider nicht zusammenpassten.

Wir hatten nämlich an diesem Urlaubstag den Falkenhof Schillingsfürst besucht.

Schloss Schillingsfürst ist in Privatbesitz und kann neben dem Falkenhof auch besichtigt werden. Auf diese Besichtigung haben wir verzichtet, weil Clooney dort keinen Zutritt gehabt hätte. Auf dem Rundgang durch den Falkenhof durfte er uns begleiten. Lediglich bei der anschließenden Flugschau, die ca. 45 Minuten dauerte, durfte er nicht anwesend sein, weil er eventuell als „Beute“ angesehen worden wäre oder auch andersrum die Greifvögel hätte attackieren können.

Für mich persönlich war es der Höhepunkt unseres Urlaubs. Leider war das Wetter an dem Tag nicht wirklich gut (10° C und Nieselregen), so dass die folgenden Fotos auch nicht besonders gut geworden sind.

Ich werde hier auch weiter keine Kommentare oder Untertitel zu den Fotos abgeben. Ich kann nur jedem, der sich für die Faszination der Greifvögel interessiert, empfehlen, diese Falknerei einmal zu besuchen. Viel Spaß.































Ich hoffe, dass nicht jeder Clooneys gestrige Meinung teilt, dass dies „Langweilerfotos“ sind. Und die ¾ Stunde im Auto hat er auch ohne Schaden überstanden.

Des weiteren hat auch er an diesem Urlaubstag quasi noch eine Art Flugschau gehabt, aber davon soll er Euch selbst berichten.

Liebe Grüße

Thomas



Hallo Freunde,

zum Glück für mich und für Euch, konnte ich es heute doch noch durchsetzen, etwas zu diesem Post beizutragen.

Nachdem ich dann STUNDENLANG im Auto verbringen musste, während Frauchen und Herrchen sich bei diesen Flattermännern vergnügten, war es mir wenigstens noch vergönnt, dass ich in unserem Hotel eine sehr nette Bekanntschaft gemacht habe.

Yola war auch im Urlaub und Frauchen und Herrchen hatten ja auch nach dieser tagsüber hundeunwürdigen Behandlung etwas gutzumachen, so dass wir dann noch mal gemeinsam toben durften.


Wettlauf im oder am Maisfeld

Auf einem gepflügten Acker zu laufen macht aber mehr Spaß und vor allem dreckiger

Anschließend haben wir erst mal gepflegt einen getrunken

Hier sind wir dann schon wieder auf dem Rückweg


Am nächsten Tag ist Yola mit ihren Zweibeiner schon wieder nach Hause gefahren, aber es hat auf jeden Fall richtig Spaß gemacht mit ihr zu toben.

Ein freundliches Wuff und bis Morgen.

Euer Clooney

Sonntag, 22. September 2013

22.09.2013 - Ritter Clooneybert und der Kasper

Heute habe ich mich zunächst gefühlt wie Ritter Clooneybert auf meiner eigenen Burg. Einzig das Burgfräulein fehlte mir, wenn man mal Frauchen außen vorlässt, die ja eigentlich kein Fräulein mehr ist.

Heute standen zwei Ziele auf dem Plan. Zunächst haben wir der Burg Colmberg einen Kurzbesuch abgestattet, was ich sehr schade fand, denn ich hätte mich im Umfeld der Burg auch liebend gerne noch länger aufgehalten. Warum das so ist, erzähle ich Euch noch.

Diese Burg befindet sich in Privatbesitz und darf eigentlich nicht fotografiert werden. Aber genauso wie ich gestern beim Schwimmen, hat Herrchen heute ein wenig geschummelt und doch zwei Fotos gemacht, die er Euch zeigen möchte.


In dieser Burg befindet sich mittlerweile ein Hotel und Restaurant


Wer nicht bezahlt, kommt da dann wohl nicht wieder weg …


Frauchen hat dann noch mal den Ausblick genossen und hat etwas gesehen, was auch mir seeehr gefallen hat.


Hier der Weitblick von der Burg Colmberg


Und die hier liefen direkt neben der Burg


Auf unserem Rückweg zum Auto habe ich dann noch mal einen Blick riskieren können.


Lasst mich doch einfach hier und holt mich auf dem Rückweg wieder ab


Der sieht auch so aus, als ob er mit mir toben will


Aber alles Flehen half nichts. Ich wurde ins Auto verfrachtet und es ging weiter. Weiter nach Ansbach. Für mich war das wieder ein langweiliger Stadtrundgang mit einer Ausnahme. Ich bin dort nämlich auf einen ganz großartigen Künstler gestoßen.


Was??? Das soll große Kunst sein???


Das ist doch wohl eher Kasperkram. Und Herrchen hat mir da sogar zugestimmt, denn er sagte mir, dass dies Kaspar Hauser ist. Dieser war einst ein armer Jüngling, der nur mit Wasser und Brot auf engstem Raum gehalten wurde und dann bekannt und berühmt wurde. Irgendwie erinnerte mich diese Geschichte an meine eigene.


So sah er als Jüngling aus, verlottert und zerzaust


Später war er dann ein Edelmann – ich habe also noch gute Chancen


Das ist aber nicht der große Künstler, den ich in Ansbach erblickt habe. Nee, ich spreche von einem WIRKLICH großen Künstler, der sich in Ansbach verewigt hat. Seinen Namen kenne ich leider nicht, aber dieses GROSSE Kunstwerk stammt von ihm.


Ein Hund als König, wenn das keine Kunst ist …


Noch eine Anmerkung zur „Sprache“ in Bayern. Frauchen und Herrchen hatten teilweise schon Probleme jedes gesprochene Wort zu verstehen. Dabei hätte dieses Problem gar nicht auftreten brauchen, was ich am Beispiel von Ansbach mal zeigen möchte.


Hier sieht man die geschichtliche Zugehörigkeit von Ansbach


Wären die 1806 nicht zu Bayern gekommen, sondern Preußen geblieben, würden wir uns heute besser verstehen *zwinker*.


Dieses Foto ist entstanden als Herrchen und ich auf Frauchen gewartet haben, die gerade „mal kurz“ in einem Geschäft war


Und jetzt muss ich Euch noch etwas ganz Trauriges sagen. Morgen kommt bereits der vorletzte Beitrag über unseren Urlaub. Das an sich ist nicht das Traurige, sondern die Tatsache, dass Herrchen mal wieder mein Blog okkupieren wird. Er will da irgendwas von irgendwelchen Flattermänner von so ‘nem ollen Fürsten erzählen und auch noch ganz viele Bilder zeigen.

Macht es einfach wie ich:


Hinlegen und denken: „Boah, was ist das langweilig.“


Übermorgen bin ich dann wieder an der Reihe und für Mittwoch annonciere ich schon mal wieder einen ECHTEN KNALLER.

Ein freundliches Wuff und bis Übermorgen

Euer Clooney

Samstag, 21. September 2013

21.09.2013 - Regelrechter Regelwahn

Wie ich ja gestern bereits geschrieben hatte, waren wir nun am Strand des Brombachsee angekommen und gleich wollte ich eine Runde schwimmen gehen. Herrchen hatte dann doch Abstand davon genommen, eine Runde mit mir zu plantschen – Weichei.

Meine Vorfreude war unbeschreiblich.


Jetzt geht’s los!


Hinein in das kühle Nass


Vorher sollte ich noch mal für Herrchens Fotophilie posen. Das hätte ich lieber nicht machen sollen. Denn was ich da gesehen habe, ließ mir sämtliche Haare zu Berge stehen.


Oh mein Gott, was sehe ich da denn? Spinnen die Bayern?


Was soll denn der Quatsch???


Haben die in Bayern noch nichts davon gehört, dass der Tierschutz im Grundgesetz steht? Ist ein Hund etwa kein Tier? Katzen, Goldhamster und Elefanten dürften da ja ganz offensichtlich schwimmen. Zumindest war für die kein Verbotsschild aufgestellt.

Und im Gegensatz zu manchen Kindern pullern wir Hunde auch nicht ins Wasser.

Es ist wirklich eine Unverfrorenheit, dass man als Steuerzahler in diesem Land diskriminiert wird und sich alles gefallen lassen muss. Was sagst Du gerade, Herrchen? Er meint, jetzt wüsste ich wie sich die Zweibeiner fühlen. Nun denn.


Wenn Ihr dieses Foto seht, wisst Ihr wie klein ich mich da gefühlt habe


Das war dann ja schon die zweite Enttäuschung heute. Erst schmeckt das Wasser nach Wasser und dann darf Hund nicht ins Wasser.

Doch zum Glück fand ich bald Zerstreuung neben dem See. Das war nun wirklich was für einen echten Rüden wie mich. Wagemutig wollte ich mich schon auf den Weg machen, um die schwindelerregenden Höhen zu erklimmen, als …


… Frauchen meinte, dass ich das nicht dürfe, weil das zu gefährlich ist


Hatte sich denn die ganze Welt gegen mich und meinen Abenteuergeist verschworen? Sogar mein eigen Fleisch und Blut (ist Frauchen ja nicht wirklich, aber ich nenne sie so) gönnt mir keinen Spaß. Das ist echt ein Fall für den Tierschutzbund.

Wir sind dann ungeschwommener Dinge weiter bis an das Ende des Sees gegangen.


Da zogen dann auch noch dunkle Wolken auf – na toll!


Und als sich mir auf dem Rückweg, wo dann zum Glück die Sonne wieder hinter den Wolken hervor kam, dann folgendes Bild bot, hatte ich endgültig die Schnauze voll.


Wenn die ins Wasser dürfen, …


… dann darf ich das schon lange!


Ich bin dann erst mal minutenlang voller Freude rumgeschwommen. Herrchen hat sich dann mir zur Seite gestellt und auch noch Stöckchen geworfen. Wir haben uns, weil auch keine Menschenseele weit und breit zu sehen war, unsere Regeln selbst gemacht. Somit war mein Tag dann am Ende doch noch gerettet.

Morgen erzähle ich Euch dann von meinem früheren Leben als Ritter Clooneybert.

Ein geregeltes Wuff und bis Morgen.

Euer Clooney

Freitag, 20. September 2013

20.09.2013 - Der große Krombachsee

Das ist ja wohl das größte, was einem Rüden und seinem Herrchen im Leben passieren kann.

Ein RIESIGER See voller Bier.

Für uns als Norddeutsche wäre natürlich ein Jever-See schöner gewesen, aber man(n) kann ja nicht alles haben. Und in der Not trinkt der Teufel auch Krombacher.

Wir mussten ein wenig fahren, aber dann lag dieses Männer- und Rüdenparadies vor uns.


Welch ein Anblick, da läuft einem der Sabber im Maul zusammen


Ein riesiger See voller Bier


Deswegen sind auch die ganzen Seeleute hier. Und saufen ja bekanntlich ganz gut


Es gab keine Zeit zu verlieren – nix wie hin


Riechen tut das irgendwie wie ganz normales Wasser


Und nicht nur das, es schmeckte auch wie ganz normales Wasser. Was war das denn für ein Beschiss? Da heißt so ein See „Krombachsee“ und dann war da nur Wasser drin? Oder hatten die Bayern bevor wir Preußen kommen schnell das Bier ablaufen lassen und durch schnödes H2O ersetzt?

Herrchen hat meinen verdutzten Gesichtsausdruck gesehen und mir dann erklärt, dass ich da wohl etwas falsch verstanden habe, denn dieser See heißt gar nicht „Krombachsee“, sondern „Großer Brombachsee“ und ist kein Biersee, sondern ein Stausee im fränkischen Seenland.

Nachdem ich das verstanden hatte, wollte ich es natürlich wiedergutmachen, dass ich den Bayern solch eine Boshaftigkeit des Austausches der Flüssigkeiten unterstellt hatte. Umweltschutz wird ja heutzutage groß geschrieben und da hatte ich eine gute Idee. Ich wollte mich als Umweltschützer betätigen.


Für die Säuberung des Sees wären die hier bestimmt dankbar


Diesen „Dreck“ habe ich aus dem See geholt


Man muss es als Gast mit der Höflichkeit ja auch nicht übertreiben und ich fand auch, dass ich damit genug Wiedergutmachung betrieben hatte. Außerdem war ich ja derjenige, der enttäuscht wurde.

Nachdem ich dann endgültig die Pleite des nicht maßlosen Bierkonsums verdaut hatte, hatte ich den Blick auch wieder für die schönen Seiten des Sees frei.


Dieser Strand ist ja fast so schön wie der auf Krautsand an der Elbe


Mit Herrchen wollte ich dann noch eine Runde schwimmen gehen nach der Fotosession


Und dann waren wir direkt an diesem schönen Strand und das große Plantschen konnte losgehen.


Und gleich geht es rein ins nasse Vergnügen


Doch wie immer im Leben ist nicht alles Gold, was glänzt. Und irgendwie scheint die bayrisch-preußische Rivalität doch immer noch Bestand zu haben. Doch davon werde ich Euch morgen berichten.

Ein preußisches Wuff und bis Morgen.

Euer Clooney
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