Mittwoch, 3. April 2013

03.04.2013 - Mein Kampf gegen Windmühlen

Es ist nicht zu fassen. Ich habe fast das Gefühl, als könne mein Hund lesen. Nachdem ich mich gestern dann ja über sein Verhalten der letzten Tage aufgeregt hatte, lief es heute, wo wir aber auch die Abgeschiedenheit gesucht hatten, für sein Alter wirklich gut. Zumindest unterwegs. Man kommt sich vor wie Don Quijote, der gegen Windmühlen kämpfte. Ich will mich jetzt nicht als trotteliger Edelmann darstellen, aber die Windmühlen kann ich als Metapher gut aufgreifen.
  

Mal ist Stillstand

  
… und dann drehen sie sich wieder


So geht es mir derzeit mit Clooney. Eins vorweg. Ich weiß, dass wir Menschen es sind, die an ihrem Verhalten arbeiten müssen, um dem Hund gewisse Dinge beizubringen. Wenn aber ähnliche Dinge auf der einen Seite klappen und auf der anderen gar nicht, bin ich mit meinem Latein am Ende. Ich möchte mir dies hier auch nur von der Seele schreiben. Natürlich bin ich für den einen oder anderen Tipp dankbar, aber wir werden das auch noch mit unserer Hundetrainerin besprechen, die uns schon einige sehr gute Tipps und Anleitungen gegeben hat.

Ein paar Beispiele für das, was ich meine.

1. Kommando „Hier“

Gestern war ich mit Clooney ja genau wie heute in einer hundefreien Zone. Er befolgt das Kommando zu 80-90% nach dem ersten Mal. Die anderen Male muss ich noch ein zweites Mal rufen. Dabei sehe ich fast immer zu, dass ich eine Situation erwische, wo er gerade schnüffelt oder irgendwas interessant findet. Ich persönlich finde, dass er das für seine 9 ½ Monate schon ganz gut macht (es muss ja auch noch eine Steigerung möglich sein J).
Unter Ablenkung von anderen Hunden, wobei ich dann eine Situation suche, wo er gerade ein wenig Abseits oder nicht im dollsten Spiel ist, ist es seit geraumer Zeit wieder schlechter geworden. Genauso ergeht es mir auf dem eigenen Grundstück. Da braucht er zumeist auch 2-3 oder manchmal mehr Anrufe, um endlich sich in Bewegung zu setzen. Dabei bekommt er in allen Situationen ein Leckerchen und Lob, wenn er kommt (natürlich nicht mehr immer, aber doch noch ab und zu). Verstehe das wer will – ich nicht.

2. Kommando „Bleib“

Gestern und heute habe ich das unterwegs auch wieder geübt. Er bleibt auch da wieder zum gleichen Prozentsatz wie bei der ersten Übung dort, wo ich ihn abgelegt habe. Ich gehe wieder hin, lobe ihn (auch mit Leckerchen) und alles ist gut. Die Male, wo er sich bewegt, tut er dies meist nur ein bisschen und eigentlich auch nur dann, wenn ich schon mindestens 60-70 Meter entfernt bin (ich weiß, auch dann sollte er es nicht machen, aber das schreibe ich noch mal seinem Alter zu).
Gleiches Kommando anderer Ort. Zu Hause bei uns im Wohnzimmer. Er soll auf seine Decke und tut dies zunächst auch. Auch hier das Kommando „Bleib“. Clooney steht meist nach höchstens 30 Sekunden auf, worauf wir ihn wieder auf die Decke schicken. Dieses Spiel können wir bestimmt  bis zu 10x wiederholen, ehe er sich in sein Schicksal fügt. Zumindest für etwas länger als 30 Sekunden. Auch drinnen bekommt er Lob und auch mal einen Schmacko. Aber trotzdem ist eine riesige Diskrepanz in seinem Verhalten, aber nicht in unserem. Ich verstehe nur Bahnhof.

3. Kommando „Nein“

Heute (mal wieder) den „Sadisten“ raushängen lassen. Clooney in der Küche auf seinem Platz und ich habe ein paar Würstchen- und Käsestücke in der Küche auf dem Fußboden verteilt. Als er sie fressen wollte, kam das „Nein“. Ich habe dann bestimmt 5-10 Minuten in der Küche rumgewurschtelt. Dabei habe ich die Küche auch immer mal wieder für einen kurzen Augenblick verlassen (er konnte mich nicht und ich ihn nicht sehen). Er hat meine Abwesenheit aber nicht ausgenutzt. Alles lag noch so an seinem Platz wie vorher. Toll.
Sind wir bei uns im Garten, wo er gerne Rindenmulch frisst (warum auch immer?) oder wie gestern auf dem Deich, wo enorm viele Ausscheidungen der Gänse verteilt sind, kann ich wahrscheinlich 50x „Nein“ sagen und er versucht dann eben das 51. Mal diese Sachen zu fressen. Dabei spielt es für ihn auch keine Rolle, wenn er an der Schleppleine ist. Muss ich mit einem English Springer Spaniel am Ende englisch reden, damit er mich versteht???


Ich könnte es ja mit einem guten Bekannten halten, der mal etwas sehr Kluges gesagt hat (er hat übrigens viele kluge Dinge gesagt). Dieser Mann war im deutschen Bundestag und man schrieb das Jahr 1968. Es gab die bekannten Studentenunruhen, die sehr ernst genommen wurden. Man besprach in einem Gremium, was man denn nun dagegen machen könne und wie man die Studenten wieder besänftigen oder ihrem Treiben Einhalt gebieten könne. Stundenlang hat man sich die Köpfe zerbrochen und heißgeredet. Dann auf einmal stand dieser Bekannte, der sich vorher verbal zurückgehalten hatte, auf und verkündete sehr euphorisch, dass er die Lösung für das Problem hätte und er wisse, was man mit den Studenten machen könne. Gebannt richteten sich alle Augen auf ihn voller Erwartung, was er nun zu verkünden habe. Er genoss diese Anspannung noch eine kurze Zeit und sagte dann:

„Wir lassen sie einfach älter werden.“

Diese Lösung habe ich für Clooney ja auch, zumindest die Hoffnung, dass dann einige Dinge von alleine besser werden, weil er ruhiger wird. Aber in der Zwischenzeit würde ich gerne auch noch etwas machen, damit ich auch gemeinsam mit ihm älter werde und mir nicht irgendwann der Kragen platzt.

Ich glaube, dass dies hier, textlich betrachtet, mein bisher längster Beitrag war und ich wünsche mir so sehr, dass ich in Zukunft wieder viel mehr Fotos posten kann.

Liebe Grüße und bis morgen.

Thomas

Kommentare:

  1. Hallo Thomas,
    das ist wirklich ein langer Text, und ich denke, ich würde mir genauso viel Gedanken machen. Eine Lösung habe ich natürlich keine. Aber wenigstens so viel: DASS du dir Gedanken darüber machst, halte ich für einen wichtigen Schritt auf eine Lösung des Problems hin. Dadurch, dass ich sehr viel wandere und eben draußen bin, begegene ich auch sehr vielen Hunden. Und leider sind da einige dabei, die sehr unerzogen und ungezogen sind. Aber von den wenigsten Herrchen oder Frauchen hörst du so was wie eine Erklärung: "Entschuldigung... junger Hund... muss noch lernen...", sondern ich muss mir Dinge (alles echte Zitate!) anhören (meist noch aus der Ferne mir zugerufen, weil MANN/FRAU sich ja auch nicht ZU dem Hund hinbewegt): DEEER MAAACHT NIIIX! ... DER MAG KATZEN (??)... DER FOLGT AUFS WORT (??) ...
    Die Liste könnte ich hier noch weiter ausführen...
    Bekannte von uns - mit Hund! - ärgern sich über solche Zeitgenossen genauso.
    Von denen macht sich bestimmt niemand die Gedanken, die DU dir machst.
    Deshalb, hab etwas Geduld, ihr seid mit Clooney auf dem richtigen Weg!
    LG Calendula

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    1. Hallo Calendula,

      logischerweise komme ich ganz häufig mit anderen Hundebesitzern zusammen und ich ärgere mich auch, wenn ich zunächst einen Hund und dann Minuten später oder in meiner Meinung nach viel zu großer Entfernung den dazugehörenden Besitzer sehe.
      Ich bin mir aber auch sicher, dass die absolute Mehrheit der Hundebesitzer heute viel tut, um ihren Hund zu erziehen.
      Wenn ich hier auf den verschiedenen Hundeblogs schaue, dann ist da keiner bei, der sich nicht größte Mühe gibt, um den Hund verantwortungsvoll zu führen. Wahrscheinlich liege ich da mit meinen Bemühungen eher noch im hinteren Drittel.
      Eines kann ich auf jeden Fall versichern. Wenn nicht gerade jemand Clooney durch Gesten anlockt, dann kommt von uns garantiert eine Entschuldigung und Erklärung für sein "Fehlverhalten", wenn er Leute "belästigt".
      Und ich glaube und hoffe, dass es was wird mit uns.

      Liebe Grüße

      Thomas

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  2. Hallo Thomas,
    Kann deine Gedanken gut nachvollziehen, manchmal wirklich fast zum Verzweifeln. Zum Glück sind auch wir vergesslich, mag mich ganz schlecht an die Jugendphase unserer letzten zwei Hunde erinnern - da stimmt wohl das weise Zitat.
    „Wir lassen sie einfach älter werden.“
    Nein im Ernst, meine Methode- liebevoll weiterüben und Freude an den eigenständigen Entscheiden des Hundes haben. Wie heisst es doch so schön
    "WENN EIN HUND NUR DARF, WENN ER SOLL,
    ABER NIE KANN, WENN ER WILL,
    DANN MAG ER AUCH NICHT WENN ER MUSS..........

    WENN ER ABER DARF, WENN ER WILL,
    DANN MAG ER AUCH WENN ER SOLL,
    UND DANN KANN ER AUCH, WENN ER MUSS.......

    DENN SCHLIESSLICH:
    HUNDE DIE KÖNNEN SOLLEN, MÜSSEN WOLLEN DÜRFEN....
    (Autor unbekannt)
    In diesem Sinne viel Geduld und ein glückliches Händchen
    Grüsse von Juralibelle und Ayka die gerade vergessen hat, dass Hund nicht an der Laine zieht.

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    1. Hallo Juralibelle,

      dieses Zitat kenne ich auch. Und ich glaube, dass dieses Verhältnis von dürfen, wollen, sollen, können und müssen nicht zu Clooneys Ungunsten ausfällt.
      Wenn ich weiß, dass er gewisse Regeln einhält, kann ich den Kreis, in dem er sich "frei" bewegen kann etwas größer ziehen. Und das ist es, was ich mir für ihn und uns wünsche.

      Liebe Grüße

      Thomas

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  3. Hallo Thomas!
    Den Kampf mit den Windmühlen kenne ich. Und Frust von der Seele schreiben tut gut....
    Auch wir hatten - gerade in der Pupertät - ziemliche Probleme, unsere Kommandos durchzusetzen. Vor allen Dingen das "Hier" hat Nerven gekostet. Auf beiden Seiten. Als es so schlimm wurde, dass ich heulend vom Hundeplatz nach Hause kam, weil dieser dämliche Köter alles machte, nur nicht das, was er sollte, wurde die Handfütterung eingesetzt. Dh, Benson bekam seine komlette Futterration über den Tag verteilt. Der Napf zu Hause wurde 2 Wochen lang kein eines Mal genutzt, es gab alles aus der Hand, und es gab alles draußen. Das ist anstrengend und nervig, aber bei Benson hat es sich gelohnt. Inzwischen barfen wir, und immer mit einer großen Tüten Frischfleisch und einem Einmal-Handschuh durch die Gegend zu laufen, ist sehr viel problematischer, aber hin und wieder mache ich es.
    Die Handfütterung ist kein Allheilmittel, aber ein Versuch wert.
    Ich drücke Dir die Daumen!!
    Liebe Grüße,
    Sandra

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    1. Hallo Sandra,

      tatsächlich habe ich das seit gestern Morgen auch schon gemacht, dass ich Clooney das Futter nur noch aus der Hand gebe. Wir werden das auch eine zeitlang so durchziehen. Frei nach dem Motto: Man rennt ja auch zu der Hand, die einen füttert.

      Liebe Grüße

      Thomas

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  4. Lieber Thomas,
    Wenn ich an dich und Clooney denke, habe ich ein gutes Gefühl. Ihr kriegt das hin! Du machst dir viele gute Gedanken und suchst dir professionelle Hilfe, wenn du allein nicht weiter kommst. Außerdem ist Clooney noch nicht mal ein Jahr alt, Karlsson und ich haben schlappe drei Jahre gebraucht, bis es bei uns rund lief. Da habt ihr noch viel Luft nach oben :))) Am Ende haben uns die Phasen, in denen gar nichts ging, immer voran gebracht, weil man sich jedes Mal neue Fragen stellt und neue Antworten findet. Jede Mühe lohnt sich.
    Beste Grüße
    Silke

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    1. Hallo Silke,

      ich glaube, dass ich schlicht und ergreifend manchmal auch zu ungeduldig bin. Meine Frau sieht das (bis auf die Leinenführigkeit) da etwas gelassener und mahnt mich auch zu mehr Geduld. Aber Du hast Recht, dass man eher aus den Misserfolgen oder Fehlern im Leben lernen kann.

      Liebe Grüße

      Thomas

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  5. Lieber Thomas

    Das kann ich gut nachvollziehen, obwohl wir keinen Hund besitzen. Ich glaube aber auch, dass sich das "mit dem Alter" gibt. Nicht weit von unserem Haus entfernt gibt es einen Hundeübungsplatz. Da jogge ich auch regelmäßig vorbei. Da hatte ich auch noch nie Probleme.

    Aber manchmal, muss ich zugeben, hatte ich auch schon Sorge zum Beispiel im Wald. Ich kenne die Hunde dann ja nicht, aber wenn die auf mich losstürzen geht der Puls noch schneller... Und es war gar nicht selten, dass ich dann den Spruch "Der will nur spielen" gehört habe. Das weiß ich ja aber nicht. Ich mag Hunde total und ich bin auch jedem dankbar, der sich Deine Gedanken macht. Denn als Außenstehender weiß man ja wirklich nicht, ob der "nur" spielen will.

    Liebe Grüße,

    Markus

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    1. Hallo Markus,

      "der will nur spielen" stimmt in den meisten Fällen ja auch, aber das kann man wie Du gesagt hast ja als "Fremder" nicht wissen. Dass es Leute gibt, die grundsätzlich vor Hunden Angst haben (ich meine nicht Dich), habe ich durch meine Frau gelernt, die, bis wir Clooneys Mutter hatten, auch Angst vor Hunden hatte.
      Zwar kann man viel aus der Körpersprache eines Hundes ablesen, aber diese Körpersprache ist widerum auch meistens nur Hundeliebhabern bekannt. Aber eine Entschuldigung für die "Belästigung" durch den Hund ist immer drin, auch wenn dann die Mehrheit der Leute bei uns hier auf dem Lande sagt, dass es nicht so schlimm sei.

      Liebe Grüße

      Thomas

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  6. Hey Thomas - bleib cool, dein Clooney ist doch noch ein Kind!
    Es ist noch gar nicht so lange her, da begann die Hundeausbildung erst mit 7-9 Monaten - meint Bente - vorher durfte auch ein kleiner Hund einfach ein kleiner Hund sein...

    Liebe Grüße - ihr habt doch schon viel erreicht - auf das Alter bezogen :-)

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    1. Hallo Monika,

      ich bin wahrscheinlich nur zu ungeduldig und sehe in manchen Momenten eher das, was Clooney nicht so gut macht und weniger das, was er schon richtig gut kann.

      Liebe Grüße

      Thomas

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  7. Wenn ich ehrlich bin, glaube ich, dass es ganz vielen Hundebesitzern so geht wie Dir. Ich kenne das jedenfalls auch, auch wenn die Hunde älter sind. Mein großer Hund funktionierte auf dem Hundeplatz, wo ich damals noch regelmäßig war, supergut, aber auf einem Spaziergang war alles anders.Wahrscheinlich war ich von meinem Verhalten her anders. Ach wenn ich so zurückdenke, ich habe so vieles gemacht und getan und ausprobiert, was mir jemand gesagt hat, aber ich habe zu wenig in mich hineingefühlt und auf mich vertraut und ich denke, dass wäre besser gewesen. Und so denke ich, dass ihr auf einem superguten Weg seid und Du Deiner Intuition vertrauen solltest. Ich glaube, dann werdet ihr am wenigsten Schwierigkeiten, auch in der Zukunft, bekommen.
    Viel Spaß, Noomi

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    1. Hallo Noomi,

      vielleicht ist es wie bei Kindern. Wenn Besuch da war, war ich früher auch anders als ohne Gäste :-).

      Liebe Grüße

      Thomas

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  8. Ganz spontan gedacht: Kommando HIER - ao lange das Kommando nicht 100% sitzt, habe ich es nier geruden, wenn Hund geschnüffelt hat / abgelenkt war. Weil dann der Misserfolg vorprogrammiert war.

    Ansonsten, cool bleiben. Wie alt ist Clooney? 9 Monate? Also voll in der Pubertät. Wie sagte der weise Mann "wir lassen sie einfach älter werden".

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    1. Oh meine Güte, erst lesen, dann abschicken :) ... peinlich... soll heissen: so lange das Kommando nicht 100% sitzt habe ich es nie gerufen, wenn Hund geschnüffelt / abgelenkt war.

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    2. Hallo Pfotengang,

      das mit dem Alter vergesse ich manchmal. Wohl auch, weil Clooneys Mama in diesem Alter schon weiter war. Und bevor jetzt jemand anderer diesen Vergleich anbringt, mache ich es lieber selbst: Mädchen sind im gleichen Alter ja auch reifer und weiter in der Entwicklung als Jungs.

      Liebe Grüße

      Thomas

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  9. Sockenhalterin Sabine5. April 2013 um 09:32

    Lieber Thomas,

    ich glaube auch, dass das eine ganz normale Geschichte ist. Hunde überprüfen Regeln, stellen sie in Frage und versuchen von Zeit zu Zeit auch mal der Chef zu werden. Wenn Du dann - aus welchem Grund auch immer - einmal die Zügeln locker lässt, einmal nicht auf den Punkt reagierst, dann steht es gleich 1: 0 für Clooney. Sei gewiss, diese Erkenntnis und ein unermüdliches liebevolles Training wird Euch wieder auf den richtigen Weg bringen. Ihr seid ein tolles Team und werdet auch diese Sache meistern. Sicher.

    Viele liebe Grüße

    Sabine mit Socke

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    1. Hallo Sabine,

      die Zügel locker lassen kommt bei dem Racker gar nicht in Frage. Seine Mutter war da anders (dann hat er das wahrscheinlich von seinem Vater ;-) ).

      Liebe Grüße

      Thomas

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  10. Hallo Thomas,
    Ihr schafft es schon. Wo ein Willen ist, ist auch ein Weg. Nur muss man als Mensch konsequent sein, wie ein Hund konsequent sein kann. Ich versuche immer wieder (und ich bin schon viel älter und theoretisch viel reifer als Clooney) mein Kopf durchzusetzten. Wehe es gelingt mir einmal. Dann muss die arme Mamma wieder üben, üben, üben. Aber sie tut es auch hartnäckig und manche Kämpfe habe ich eindeutig verloren.
    Seit ich den Frühling riechen kann (sehen kann man ihn leider noch keiner), bin ich wieder ein bisschen durchgeknallter! Ich kriege Erbsen in den Ohren auf wunderbarer Weise.
    Kopf hoch, Thomas, Ihr macht es richtig und bald werdet Ihr die Früchte ernten. Und dazwischen Euch immer wieder ärgern. Besonders ärgern sich die Menschen, wenn sie denken, das Thema wäre gegessen und zac! passiert es nochmals! :)

    Liebe Grüße
    Dein Dickschädel-Arno

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    1. Hallo Arno,

      danke für Deine "Insidertipps". Hoffentlich bist Du dafür, dass Du aus dem Nähkästchen geplaudert hast jetzt bei Deinen Kumpels nicht unterdurch.

      Liebe Grüße

      Thomas

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  11. Du hast wirklich die Hoffnung das es besser wird wenn er ÄLTER wird ?? Wieviel älter ? 8 Jahre - 10 Jahre ?? Brady ( Englischer Setter ) ehemals Jagdhund von Beruf in Spanien.....ist jetzt 3 Jahre alt.

    Ruhe ?? Ausgeglichenheit ?? DRAUSSEN ?? Was ist das ?
    Ich glaube nicht das man einen Jagdhund ( und Clooney gehört ja nun auchmal dazu) ruhiger bekommt.

    So lange ich mit Brady in bekanntem Gelände trainiere, wo nichts so wirklich neu ist... ist er "bei mir" und ein Bleib ist nicht ganz so unmöglich.
    Ich setze mir allerdings auch meine Ziele nicht so hoch weil der Kerl im Alter von 1,5 Jahren aus Spanien kam und nichts kannte. Wir sind jetzt seit ca 6 Monaten konsequent im Training und der Kerl ist froh wenn er arbeiten kann.
    An ableinen oder an Impulskontrolle ist noch nicht wirklich zu denken.

    Momentan arbeiten wir am Kommando "steh" was eigentlich ganz gut geht......aber wir haben noch einen weiten Weg vor uns.
    Ich denke für Clooney ist es einfacher zu lernen, er hat keine Erfahrungen vorher gemacht...kann unvoreingenommen lernen und wird auch noch wie der ganze Hund selbst "wachsen".
    Ihr bekommt das ganz bestimmt hin.

    Liebe Grüße.......
    Anja und Anhang

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    1. Hallo Anja,

      Clooneys Mutter war sogar sehr ruhig und folgsam und war leider nicht 8 oder 10 Jahre alt. Und ich glaube auch, dass der eigentliche JAGDtrieb bei einem English Setter (übrigens ein wunderschöner Hund) auch deutlich ausgeprägter ist als bei einem Apportierhund wie Clooney.
      Ich erwarte wahrscheinlich nur zu viel zu früh. Ich muss wohl noch mal ein gespräch mit meiner Mutter führen, wann ich selbst denn gut gehorcht habe.

      Liebe Grüße

      Thomas

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Ich freue mich über jeden Kommentar und werde auch möglichst jeden beantworten.
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Ein freundliches Wuff - Clooney

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