Montag, 19. November 2012

19.11.2012 - Ich bin Ich

Was glauben die eigentlich, wer ich bin?

ICH weiß, wer ich bin: Clooney, der Springer Spaniel. Nach mir hat sich sogar ein dadurch zu Ruhm gekommener Schauspieler benannt. Ja, oder so ähnlich war es…

Man könnte mich auch „Rambo“ nennen, wegen meines Mutes und meiner Furchtlosigkeit. Auch „Casanova“ würde mir gerecht werden, aufgrund meines guten Aussehens, meines Charmes und meiner unwiderstehlichen Anziehungskraft auf Frauen und Hündinnen. Selbst „Conan“, der den Beinamen „der Zerstörer“ hatte, ließe ich mir noch gefallen.

Aber was Frauchen und Herrchen mir für Namen geben, das sprengt wirklich den Rahmen.

Herrchen ist dabei noch einigermaßen moderat, was die Verballhornung meines Namens angeht. Er benutzt zum Beispiel die Verni(iiiiih)edlichung „Clönchen“. Ist der denn blind? Hat der eigentlich mitgekriegt, dass ich schon groß bin??? Auch als „Rübe“ werde ich dann und wann von ihm bezeichnet. Der meint wahrscheinlich eine Zuckerrübe und will mir damit mitteilen, dass ich so unheimlich süß bin. Das kann er mir aber auch direkt sagen. „Pupsi“ hat er auch noch im Repertoire. Das entspringt aber nur einem großen Missverständnis. Ich will nämlich mal Magier werden. Mein erster (und bisher leider einziger) Zaubertrick besteht darin, dass ich es schaffe, dass die Luft stinkt. Toll, nicht?

Ja, aber diese ganzen Namen sind ja vergleichsweise harmlos gegen das, was Frauchen mir heute gesagt hat. Ich hatte erst geglaubt, dass das nicht ihr Ernst sei. Dann hat sie es aber noch mal gesagt. Ich wusste ob dieses Ausdrucks gar nicht, was ich bellen sollte. Stellt Euch einfach die größte Erniedrigung und die peinlichste Situation Eures Lebens auf einmal vor, dann wisst Ihr, wie ich mich gefühlt habe.

Ihr wollt jetzt wahrscheinlich wissen, was sie gesagt hat. Mir ist das sooooo unangenehm, dass ich fast nicht wiederholen kann. Aber ich bin es meinen Lesern schuldig, dass sie die ganze, schonungslose Wahrheit erfahren.

„Muschimausezahn“

Jedes Wortteil für sich stellt schon eine Beleidigung dar, aber in Kombination schlägt das dem Fass den Boden aus. Falls jetzt jemand an dieser Stelle gelacht hat, kommt von mir ein gutgemeinter Ratschlag:

Falls irgendjemand meint, in meiner Gegenwart das Wort „Mu……“, also das verbotene Wort, sagen zu müssen, dem werde ich zeigen, dass lediglich das letzte Wortteil zu Recht vorhanden ist. Denn meine Zähne sind spitz.

Ein warnendes Wuff und bis Morgen.

Euer Clooney

P.S. Ab sofort könnt Ihr mein Tagebuch, auch die älteren Einträge, am Ende beurteilen. Einfach unter Reaktionen das jeweilige anklicken. Auch mehrere Nennungen sind möglich. Danke!

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Ein freundliches Wuff - Clooney

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