Montag, 26. November 2012

26.11.2012 - Shit Happens!

… oder auch nicht!

Ich habe ein traumatisches Erlebnis in der letzten Nacht gehabt. Ich glaube, dass ich in Zukunft meine Neugier ein wenig zügeln werde.

Ich hatte doch berichtet, dass dieses blöde andere Haustier (jaja, dass das ein Staubsauger ist, weiß ich jetzt ja auch) im Gegensatz zu mir in jedes Zimmer durfte. Das war natürlich ungerecht.

Unter anderen betraf das einen Raum neben dem, wo mein Körbchen steht. Das musste allerdings ein ganz besonderer Raum sein, denn Herrchen geht da ein paar Mal am Tag hin. Dann hört man ein Plätschern oder auch ein Plätschern und Plumpsen. Manchmal riecht es auch ein wenig. Was mag da wohl vor sich gehen? Irgendwas wollen die vor mir da verheimlichen. Vielleicht liegen da ja meine Weihnachtsgeschenke. Ich wollte das zu gerne wissen, aber jedes Mal, wenn ich meine Nase da reinstecken wollte, hat Herrchen mich von drinnen wieder rausgeschickt. Zu blöd!

Gestern Nacht habe ich dann gemerkt, dass die Tür zu dem Raum nur angelehnt war. Frauchen und Herrchen waren am Schlafen. Also habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und bin da mal rein. Es war zwar ziemlich dunkel (es war ja auch Nacht und ich kann leider den Lichtschalter nicht drücken), aber ich habe eigentlich sofort gemerkt, dass sich mein Besuch nicht wirklich lohnt. Zwei Wannen, die der ähneln, in der ich gebadet werde, hingen an der Wand, die kleinere etwas höher und die größere halbhoch. Aus der letzteren kam auch der Geruch, den ich schon wahrgenommen hatte. Auf der Erde stand noch ein Stöckchen mit komischen Haaren dran, war aber auch nicht wirklich spannend. Und weit und breit keine Weihnachtsgeschenke. Mist! Das hätte ich mir auch schenken können. Also umdrehen und wieder raus. Nochmal Mist! Die Tür war wieder zugefallen. Wie ich eine Tür aufstoßen kann, wusste ich schon, aber aufziehen… ?

Was tun? Da ich eigentlich weiß, dass ich da nicht rein darf, war die Lage verzwickt. Nach einiger Zeit habe ich mich aber dennoch entschlossen, mich bemerkbar zu machen. „Winsel, jaul!“ Keine Reaktion. Das Ganze also noch mal und lauter. Wieder nichts! Mittlerweile habe ich mich schon in diesem Kabuff sterben sehen. War eine scheiß Idee in diesen scheiß Raum zu gehen. Jetzt noch mal mit ganzer Kraft: „Wuff, wuff, wuff!“ Frauchen hörte mich (der Alte pennt eh wie ein Stein), aber rief nur, dass ich Ruhe geben sollte. Das war‘s, ich würde meine letzten Atemzüge in dieser Bude tun. Leb wohl, Du schöne Welt.

Curiosity killed the cat! Den Hund leider auch! Zum Glück steht Frauchen morgens früh auf und hat mich erlöst. Hat dabei aber schallend gelacht, als sie mich dort gesehen hat. Soll die doch mal eine Nacht dort verbringen. Am Ende bin ich aber froh, noch am Leben zu sein.

Ein erleichtertes Wuff und bis Morgen.

Euer Clooney

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Ein freundliches Wuff - Clooney

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